
Ein Konzertabend für alle Sinne!
Beim Weihnachtskonzert des Musikvereins in der Kulturhalle Süßen erwartete die zahlreichen Konzertbesucherinnen und -besucher nicht allein ein musikalisches Fest für die Ohren.
Visuell wurden die ankommenden Gäste bereits vor der Halle mit einer beleuchteten Fassade empfangen, die eine weihnachtliche Stimmung verbreitete, was sich innerhalb des Foyers und des Konzertsaals in der feierlichen Dekoration fortsetzte. Beim Betreten der Kulturhalle wurden sie mit Düften passend zum Anlass empfangen und an der perfekt von Franziska und ihren Helferinnen organisierten Bar standen Gaumenerfrischungen zur Verfügung. Zudem fand jeder Gast auf seinem Stuhl einen weihnachtlichen Schokogruß vor.
So waren die Besucherinnen und Besucher optimal vorbereitet auf den musikalischen Hörgenuss, der sie erwartete. Und dieser Hörgenuss erfolgte in grandioser Weise durch die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters mit ihrem Dirigenten Matthias Zippel. Das Motto des Konzerts, „Und Friede sei auf Erden“, wurde zum einen mit Originalkompositionen von Siegmund Andraschek (Promise of Peace), Mario Bürki (Terra Pacem) und Otto M. Schwarz (In Nomine) musikalisch umgesetzt, in denen die jeweiligen Komponisten das Thema Frieden in unterschiedlicher Weise verarbeitet haben. Mal melancholisch, mal leichtfüßig und tänzelnd, mal monumental, dann wieder tiefgründig und andächtig schafften es die Künstler damit auf der Bühne, das Publikum daran zu erinnern, wie nah Krieg und Frieden beieinander liegen. Neben diesen Werken waren es Zusammenstellungen bekannter weihnachtlicher Melodien in unterschiedlichen musikalischen Stilrichtung wie Chorälen, Hymnen sowie Bigbandsound und Sambarythmen, bei denen Dirigent Matthias Zippel aus seinen Musikern alles herausholte, um die Konzertbesucher zu wahren Begeisterungsstürmen hinzureißen.
Die für das Vereinsleben so wichtigen Ehrungen verdienter aktiver und fördernder Mitglieder, wurden musikalisch begleitet durch Julius und Augustin an der Trompete. Ihr Auftritt war zudem eine gute Übung zur Vorbereitung auf ihre Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit diesen Trompetenduetten.
Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war das Erschaffen eines Kunstwerkes in Sgraffitotechnik durch den Stuckateurmeister und Musiker Jonas Geiger, das noch am Konzertabend zugunsten der Guten Taten der NWZ versteigert wurde.